Der Foxterrier

Portrait des Foxterriers:

dieser Hund ist der klassische englische Terrier, voller Energie, unverwechselbar und kämpferisch.

Die in England entstandene Hunderasse, fand schon um die achtziger Jahre des achtzehnten Jahrhunderts in Deutschland seine Verbreitung. Er ist eine der ältesten in Deutschland als Jagdhund anerkannte Rasse. Der Name Fox-Terrier stammt aus dem lateinischen Begriff  -terra- Bedeutung = Erde und Fox = Fuchs, das weist diese Hunde somit als Erdhunde zur Bejagung von Fuchs und Dachs aus. Gezüchtet wurde nicht nach Schönheit sondern nach Arbeitstauglichkeit. Der drahthaarige Foxterrier wurde speziell für Jäger geschaffen, die einen sehr wetterfesten Hund mit dichtem Fell wünschten.
Foxterrier wurden zur Parforcejagd auf dem Pferd mitgeführt, um den Fuchs aus dem Bau vor die Meute zu bringen. Eine zweite Aufgabe war, die Pferdeställe vor lästigen Nagetieren wie Mäusen und Ratten freizuhalten. Auch diese Fähigkeit beherrschte der wendige Foxterrier perfekt. Seine ausgeprägte Jagdleidenschaft sowie seine Ausdauer, Härte und Schärfe qualifizierten ihn schon bald zum vielseitigen kleinen Jagdgebrauchshund.
Der Foxterrier beider Haararten (Glatthaar und Drahthaar)
findet heute seine Verwendung außer bei der Baujagd, auch bei Stöber- und Drückjagden, beim Bringen , bei Nachsuchen, und der Wasserarbeit.

Aber auch als Familienhund eignen sie sich, denn sie sind sehr kinderlieb.

Welpen sollte der interessierte Jäger nur bei einem Züchter kaufen der sich dieser Zuchtrichtung verschrieben hat.
Die Ahnentafeln solcher Hunde werden vom Deutschen Foxterrier Verband e.V. ( DFV) durch einen Aufdruck: aus jagdlicher Leistungszucht " auf grünem Papier erstellt. 

Die Elterntiere haben gemäß der Zuchtbestimmungen des DFV bestimmte Prüfungen erfolgreich absolviert und weisen keine körperlichen und wesensmäßigen Mängel auf. Welpen dürfen frühestens im Alter von 8 Wochen abgegeben werden und müssen geimpft sein .Im rechten Behang ist die auf 5 Stellen verkürzte Zuchtbuchnummer eintätowiert.  Ab 2008 Chip Pflicht im DFVE.V.Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind sollten Sie besondere Vorsicht beim Welpenkauf walten lassen.

Körperbau:
Diese Rasse verfügt über einen auffallend kurzen Körper sowie einen verhältnismäßigen langen Kopf mit kraftvollen Kiefern und einem mäßigen, aber wahrnehmbaren Stop. Der Nasenspiegel ist immer schwarz. Die Augen sind klein, rund und dunkel. Die kleinen  v-förmigen Ohren sind an der Basis aufrecht und an der Spitze nach vorne gebogen.
Bei der drahthaarigen Variante besteht das Fell aus dichten und harten, nicht übermäßig kurzen Deckhaaren  mit einer dünnen Unterwolle. Die glatthaarige Variante verfügt über ein kräftiges, dichtes und glattes Fell. Die Färbung des Fells soll weiß sein, mit schwarzen und / oder rötlich braunen Flecken und Körperplatten. Gestromte oder leberfarbene Mäntel gelten als Fehler. Die kräftige eher hoch angesetzte Rute, soll aufrecht, aber nie über dem Rücken oder geringelt getragen werden.

 

Visitenkarte
Typ :  Erdhund / Stöberhund
Herkunft: England
Erscheinungsbild: intelligenter, arbeitsfreudiger vielseitig kleiner glatthaariger und drahthaariger Schlag
Widerristhöhe: Rüde: bis 40 cm, Hündin: etwas kleiner
Idealgewicht: Rüde: 7,2 - 8,1 kg, Hündin: 6,8kg
Verwendung: eingesetzt wird er unter anderem bei der Schwarzwild- und Raubwild Bejagung (Fuchs - Baujagd) auch bei Stöber- und Drückjagden, beim Bringen, bei Nachsuchen, und bei der Wasserarbeit. Exelende Spurtreue. Begleithund
  Publikationen
  Titelbild - Der Foxterrier
 

 

   
 

 

Der Foxterrier

Mitteilungen des Deutschen-Foxterrier-Verbandes e.V. (DFV)
Die Zeitung wird an alle Mitglieder versandt.

 

 

 

Copyright © 2004 - 2009 Hans Pietscheck. Alle Rechte vorbehalten.

 

http://www.foxterrier-rheinland.de